Mit hochauflösenden Absolutdrucksensoren, die am Patienten angebracht werden lassen sich über die barometrische Höhenformel Höhenunterschiede von wenigen Zentimetern erfassen. Ferner lassen sich über Relativdrucksensoren, z.B. an Betten und Rollstühlen die Positionen der Patienten steuern.

  • Positionskontrolle
  • Bewegungskontrolle

 

Positionskontrolle

Patienten, die länger im Krankenhaus bleiben, verbringen oft viel Zeit liegend im Bett. Drucksensoren können in Krankenhausbetten eingebaut werden, um sicherzustellen, dass sich Patienten ausreichend bewegen, um Druckgeschwüre zu vermeiden. Dazu  werden oft pneumatische Betteinlagen verwendet, die die Liegeposition der Patienten beeinflussen.

  • In diesen Anwendungen muss der Relativdruck im Bereich bis 2 bar gemessen werden.

Bei Intensivpatienten muss oft wegen der angeschlossenen Geräte oder aufgrund der vorausgegangenen Behandlung die Position (Liegen) streng eingehalten werden. Mit empfindlichen Drucksensoren, die am Körper des Patienten befestigt werden, lässt sich erkennen, ob der Patient sich erhebt oder ob er seine Position beibehält.

  • In diesen Anwendungen muss der Absolutdruck im Bereich bis 2 bar gemessen werden.

Bewegungskontrolle

Eine Bewegungskontrolle kann aus therapeutischen Gründen notwendig sein. Mit Absolut- oder barometrischen Drucksensoren, die die Körperlage der Patienten erfassen können, lässt sich kontrollieren, ob der Patient liegt, sitzt, aufrecht steht oder geht. Das gleiche Kontrollverfahren gilt auch für alte, gebrechliche Menschen, bei denen man einen Sturz nicht ausschliessen kann.